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Tanz der Silben                                                                                                                                               
           
                                                                    Lyrics, 1995 - 2010
Songs



Spirituals
Wald
HMB
Entspringt ein jeder in Ich - Form geschriebene Text meinem Erleben?
Nein, mitunter nehme ich die Position meines Gegenübers
Videooder einer imaginären Person ein. In jedem Fall aber ist der Ursprung etwas, das mich bewegt hat, darum lest Ihr hier Aussagen und Fragen,
deren Empfinden sich nicht selten verändert hat. TDW
TDS Bio
GB




Weltentraum



Sieh nur, Eis in den Vulkanen
sieh, die Wolken brennen kalt
über kristallenen Städten
in den Strassen deiner Welt

Web die magischen Symbole
glaub die Farben an der Wand
sind nur Planeten wie du, wie ich
müde Schiffe in dem Sand

Berühr das Glimmen in den Wäldern
da ist ein Glitzern auf dem Schnee
und die Farben deiner Träume
erwachen
ganz langsam
in dir
in dir




Sehnsuchtmaschine - Selbstdialog


siehst du denn nicht die Sonne aus Glas ? - fragst du

das Lachen der Münzen, die Liebe aus Netz - das ist eben so.

die Himmel sind trunken mein Freund und die Städte verschneit -

die Tauben in Ketten und so - das ist eben so - denn wir haben´alle nen Vertrag

und Vertrag heißt vertragen und den Schmerz vertagen auf spätere Tage -

und wenn du im Dunkeln tanzen gehst, dann tust du mir leid -  das ist eben so

willst du etwa Freiheitskämpfer sein? willst du sagen dass du Rosen liebst?

immer wieder vor den Sternen kniest?


und wer das nicht begreift der gehört heim

heim, heim ins Heim


-


du schneidst mir Schatten in die Seele

du brennst mir Tränen auf den Leib

soll das alles sein?

soll das alles sein?

die totale Gelassenheit ?


bin Sehnsuchtmaschine

ich bin weniger, bin mehr

es scheint vergessen scheint verloren

testamentieren fällt mir schwer


bin infantile Maschine

ich bin riesig, klein und mehr

im Meer der Sehnsuchtmaschinen

geb ich dich und mich nie wieder her




Nacht am Meer


Wenn die schwarze Hälfte der Erde
sich schweigend aus dem Licht erhebt
die Stille der Gedanken
wie von Nichts das Nichts belebt
das Flüstern der Gestirne
tief, tief und kühl in die Wasser schwebt
und der Sand auf ihrem Körper
sich fanatisch an den meinen schmiegt

dann komm ich zur Ruh
es ist Nacht am Meer



Spiegel


Wir haben eine Sprache
die keiner je sieht
die jeden Orkan bezwingt
jede Eiszeit übersteht
du bist fern wie die Pole
und du brennst mir auf der Haut
halt mich fest und
lass mir meinen Lauf

du bist mein Spiegel
brutal und schön und blind
so blind wie ein Kind
das nicht weiss
dass auch Kindheit zerrinnt

Du bist mein Spiegel



Gespinst


Ein altes Mädchen
geht durch die Strassen
und mit ihr geht der Wind
Falten auf der Stirn
Furchen um das Kinn
die Leute sagen
sie ist nur ein Gespinst
doch willst Du ihren Namen raten
dann höre auf den Wind

Und die Leute sagen
sie ist nur ein Gespinst
doch ich werd sie fragen
wo gehst du hin
wo gehst du hin, mein Kind?

Ein junges Mädchen
schwebt durch die Lande
sie ist so alt wie der Wind
ihr Duft verfängt sich in den Strassen
und küsst die Herzen blind
die Frauen sagen
sie ist nur ein Gespinst
und willst Du ihren Namen raten
so höre auf den Wind

Und die Leute sagen
sie ist nur ein Gespinst
doch ich werd ihr sagen
geh mit dem Wind
geh mit dem Wind
mein Kind



Vergiss den Wind


Wir sind so träge wie noch nie
und wir haben alles gesehen
wir sind so still wie noch nie
wann bist du endlich bei mir?

Doch der Wind ist auf der Flucht
und er trägt sie fort von mir
nur die Scheu ihres Körpers
verbleibt heut viel zu nah bei mir

Ja, der Wind ist auf der Flucht
er entreisst mir ihre Hand
nur der Schmerz in ihren Augen

Beginn
zieht marodierend durch mein LandWald

Vergiss den Wind...Wald


Sucht


WaldDie Sehnsucht schleicht aus meinem Kopf
fast unbemerkt in mein Herz
und spinnt mich ein und füllt es aus
reisst an Stahl und brennt mich aus

Und sie fragt mich - hast Du Angst...
zerschellst an einem Traum
an einem Käfig voller Fragen
voller Fragen ?

Ein Schloss aus Stahl ein dunkles Licht
zerbricht in sich und beherbergt mich

Und es lacht nur - hast Du Angst...
zerschellst an einem Traum
an einem Käfig voller Fragen
voller Fragen ?

Ihr Streicheln meine Sucht hab ich so lang gesucht
noch nie so lang so blind noch nie so blind gesucht

Und sie fragt mich - hast Du Angst...
zerschellst an einem Traum
an einem Käfig voller Fragen
voller Fragen ?

Sie ruft mich "sei bei mir
zeig mir Deinen Traum
und stell mir all Deine Fragen"

Sie ruft mich "sei in mir
ich zeig Dir meinen Traum
ich stell Dir all meine Fragen"

Und ich finde mich in ihr
versink in einen Traum
und es gibt nichts mehr zu sagen

Oh Liebste komm zu mir
bleib in meinem Traum
und es gibt nichts mehr zu sagen

nichts zu sagen



Exil


Wir küssen den Kosmos
unser Weg ist einerlei
wir können entfliehen
Eure Reiche sind entzwei
gefragt gedacht bekommen
Gehirne im Exil
Hitze in Deinem Atem
tanze tanze tanz mit mir

Und frag mich nicht nach Traurigkeit
erklär mir nicht den Sinn
was meinst denn Du mit Heiterkeit
am Ende hat doch alles seinen Sinn
was gewesen so gewesen
jünger werden wir allemal nicht mehr
sind wir denn nicht für die Ewigkeit
bitte nimm mir nicht den Sinn den Sinn
nimm mir bloss nicht den Sinn



Ich zwei


mein brain und ich
wir sind uns einig
nach einem Storm
der uns bescheinigt
dass alles normal sWaldei
dass alles stimmt
schweben wir hinaus
Richtung Illusion

wir sind uns nah
wir singen ähnlich
doch fragt uns nicht
nach einem Wort
dass uns normal nennt
dass uns bestimmt
wir nehmen teil
an illustrer Konfusion

verlorene Schlachten
beweintes Glück
wir geben zu wir trachten
manchmal nach dem Zurück
wo alles normal scheint
wo alles stimmt
doch war es nie
für uns bestimmt

-

wir kaufen Löcher in die Zeit
wir schmuggeln Liebe
ins Verlassensein
wir lieben uns ekstatisch
extrover - stakkatisch
mein brain und ich
mein brain und ich



Geh nicht so kühl - Dialog


Die Texte sind innen
hinter den Augen
jenseits der Lippen
im Dunklen verborgen
Die Liebe ist hinter dem Wissen verschanzt
Küsse winken durch milchiges Glas

...Ja ich weiss mein Engel das haben wir schon früher bemerkt
der Fleiß der Begriffe hat sich nie bewährt
Ja ich weiss Königin du musst weiter ans Ende der Welt
doch geh nicht so kühl
Lass nicht so viel Dunkelheit hier

Die Trauer wohnt tief unterm Meer
von deinem Lächeln bewacht
und als ich das letzte Mal dort war
hab ich an dich gedacht

...Ja ich weiss mein Engel das haben wir schon früher bemerkt
der Fleiß der Begriffe hat sich nie bewährt
Ja ich weiss mein Prinz du musst weiter ans Ende der Welt
doch geh nicht so kühl
geh nicht so kühl
Lass nicht so viel Dunkelheit hier

so viel Dunkelheit hier


Zivilisationsfabriken


Ich bin einfach nur am Ende
ich bin einfach in dem Tag
ich such einfach nur die Gründe
für das Grau das an mir nagt
ich bin einfach nur die Härte
die ihr mir gegeben habt
faszinierend reagierend
überleb ich Tag für Tag


Bin Zivilisationsfabriken
ich bin weniger bin mehr
bin vergessen bin verloren
testamentieren fällt mir schwer


Ich bin tödliches Konsortium
ich bin einfach eine Bank
und ich wollt mich nie verletzen
doch ich schein unheilbar krank
ja ich küsse meine Füße
ich schaue zu mir auf
faszinierend strategierend
nehm ich mich in Kauf


Bin Zivilisationsfabriken
ich bin weniger bin mehr
bin geliebt bin angebetet
testamentieren fällt so schwer


Tiefengrau/ Halborange


So ein süsses Bild
das mein Herz erhellt
Deine Strähne hat
mich gestreift
Kalter Schauer prallt
ab an Deiner Haut
und ich trink ihn aus
Deinen Poren

Streif mit mir durch Tiefengrau am Abend


Dann und wann drehst Du
Dich von Schwarz nach weiss
gib mir etwas von
Deiner Schönheit preis
schütte Dich hinein
tief in meine Hand
gib mir Zeit
sei mein Pfand und

Streif mit mir durch Halborange am Morgen


Deine Haut hat mich gestreift
Deine Haut



AllzulangWald


ein Blick in die Zeitung

der tut nicht so weh
wie die Sonntagsausgabe im Spiegel
auf der Suche nach Identität
drum kauf´ ich ein Blatt aus goldenen Lettern
und seidenem Papier
das fühlt sich reich an und ich träume von Dir

weisst Du noch im Frühling
wir waren im Flug
doch dann kam die Hitze
und wir hatten mehr als genug
das Heilen von Wundern - das birgt Gefahr
wir könnten uns darin verliern
drum sitz´ ich lieber hier und träume von Dir

allzu lang sitz ich sicher nicht hier



EgozentrifugeWald


Du hast drei Drinks getrunken
und ich wohl vier
ich bin in Dich gesunken
jetzt bleib ich hier
die Welt ist voll mit Hardcore
doch mir egal
und nach dem Frühstück
treiben wir´s nochmalBeginn


Komm in meine Egozentrifuge
schlaf Dich mit mir aus der Einsamkeit
komm in meine Egozentrifuge
nimm Dir mehr gib mir mehr


Leg Blumen in die Nässe
Deiner Haut
und eh ich mich´s verseh, hast Du
mein Herz geklaut
ich weiss, ich mach jetzt Fehler
ich sollte gehen
doch heute Morgen
bist Du meine Braut

Komm...


Wo geh ich jetzt hin?


da, wo ich war, ging ich verloren
dort, wo die Wurzeln ranken...
aus einem Land, das viel zu kalt
an neuen Ufern neugeboren

hier sind meine Schritte
und hier sind diese Tränen
hier ist meine Angst
und hier ist mein Sehnen


und nun und nun, wo geh ich hin

mit diesem Leben – wo geh ich hin
mit meinem Herz – wo kann mein Blick
dem deinen begegnen
wirst du ein kleines Stück mit mir gehen
vielleicht nur die Hälfte meiner Worte verstehen

hier ist mein Gestern
und hier bin ich heut

wo geh ich hin

?


Zwischen zwei Flüssen   (nach "the River Song" / Robin Proper Sheppard)


Zwischen zwei Flüssen
irrst du umher
zwischen zwei Bergen
suchst du nach dir
zwischen zwei Flüssen
irr ich umher
zwischen zwei Quellen
such ich nach mir

und die Welt stimmt nicht mehr

zwischen zwei Flüssen
irrt die Liebe umher
versteckt sich in Tälern
und sucht nach dir - nach mir
zwischen zwei Flüssen
haben wir uns gesehen
wir küssen die Flüsse
und treiben dahin

dann sind wir am Meer

sucht nach den Flüssen
sucht nach den Küssen
dann kommt Ihr ans Meer


Zeit


Wir gehen
und reden
und hoffen
immer noch

auf das Vergehen von Zeit
und Zärtlichkeit
und Gnade im Lauf der Zeit

im Strudel der Zeit
nehmen wir Zeit
für zehn Sekunden nackte Zeit

Geh einen Schritt
hinter mir voran
und halt mich niemals an

Nach einem Schritt
bleibe ich zurück
und fall ins Gras der Zeit

Geh einen Schritt
und wenn du magst
kehr morgen zurück

und ich dachte
und ich dachte, es wär´ klar
und ich dachte, dachte
ich wär unverletzbar



Später Sommer


von hier in den Himmel
und retour - und retour
tief ins Unten - hinein hindurch
durch lodernde Wellen
ein Pfeil, der klemmen will
und glaubt - es ist noch nicht Zeit
ist denn das wichtig
was ist Zeit - für mein Gehör
und das Atmen dazwischen?
wenn im Hindurch
die Zeiger sich verbiegen...
das Ticken in sich zusammenfällt
Sieh, es sind noch Blumen dort ...


und dann ihr Leuchten unterm Apfelbaum

in reichlich zarten Farben
ein erster Gruß des Herbstes
ein letzter Hitzetag
ein Schweigen der Gemüter
für einen Moment
in ihren Augen
in ihrem Arm



Liebe Lüge

Betroffen stehst du da
bezichtigst mich der Lüge
wo ich doch nur die Lüge retten wollt

betroffen stehst du da
bezichtigst mich der Kühle
wo ich doch nur das Feuer retten wollt

betroffen stehst du da
bezichtigst mich der Liebe
wo ich doch nur die Liebe retten wollt

betroffen stehst du da
verdächtigst mich der Einsamkeit
wo ich doch nur die Sehnsucht retten wollt


Wenn du immer in die Sonne siehst
erkennst du nie Sterne
wenn du immer nach dem Rechten siehst
schickst du mich davon



(Ohne Titel)


Der Tag am Ende gab der Nacht sein Wort
dass er sie nicht verliesse

... Du bist nur ein Teil von mir
borgst Dir meine Zeit
mal weniger - mal mehr
doch kann auch ich nicht ohne Dich
auch wenn ich bunter schein´
Ich verrat´s Dir nicht
doch bist Du mein heimliches Sehnen
schenkst mir ein Zwinkern in der Müdigkeit
bringst mich zur Ruh auf schwarzen Kissen ...

die Nacht am Ende gab dem Tag ihr Wort
dass sie ihn nicht verliesse



Das Diagramm der Träume (für R.)


das Diagramm der Träume
am Ende meiner Nacht
der Schlaf,den ich versäumte
hat mich um den Schlaf gebracht
so wank ich durch die Welten
am Morgen danach

ich seh nur die Gerüche
die niemand hören soll
ich sag Dir was von Haut und Leid
das keiner sehen soll
von Freude tief in meinem Schoss
die niemand spüren soll

ein Hauch auf meinem Kissen
hat mich um den Schlaf gebracht
ich werde mich vermissen
noch am Ende dieser Nacht
so wank ich durch die Welten
am Morgen danach
ein Lächeln unter meinem Kleid
am Morgen ganz sacht
im Diagramm der Träume
am Morgen danach



Hinter den Linien


Das Leben ist so trunken, abgefüllt mit Taten schwankt es durch die Zeit
Herkunft scheint versperrt.
hinter den Linien glaubt es an Flucht -
hinter den Linien ist die Wahrheit versucht, zu erzählen, zu entbehren, zu zerfallen in Stäube,
die formen ein Bild, das zerfällt zu Staub -
und wider Wissen an die Wahrheit glaubt
und die Wahrheit versucht, die Linien zu negieren
zu entbehren, zu gewähren und Bilder aus Staub zu gebären
die glauben, dass du sie liebst und versuchst, Staub zu ignorieren
und Deine Schritte zu lieben.




Vier Uhr, Regen, Berlin



Wie eine Blume büss ich meine Blüte
und all der Stolz verwelkt in mir
wie ein Kind greif ich nach Händen
und man sagt - es sei schon kurz vor vier

Augenränder, die ich schon mal sah
eine Hand - die kenn ich - greift nach mir
fragt mich - was willst Du noch hier?
und sagt mir - es sei schon kurz vor vier

noch ist die Welt gefüllt mit Quarantäne
die Stadt - sie dreht sich noch mal um
und zwinkert den zwei, drei Hinterbliebenen
die sich finden im ersten Licht kurz vor vier

Küss mich Mädchen, halt die Welt an
schreib meinen letzten Drink auf ein Papier
zu Hause werd ich an Dich denken
es ist schon kurz nach vier




Fünf Minuten

Fünf Minuten Liebe schenkst Du mir
als Du die Tränen aus meinen Augen küsst
manchmal liebe ich Dich für fünf Minuten Liebe



11 / 2008 Appenzell


Ein Schatten fällt von meiner Krone
wie Dein Haar auf meine Schulter
räumt den Weg für Lichteres
rauscht den Klang des Leichteren
an einem Wintertag
einfach so
nur dein Hund und ich
auf weiter Flur
die Sonne
in Weite
Nähe
Du bist ganz nah
und schön


(Ohne Titel)


Berühr mich, wenn Du willst
manches ist begriffen
manches nicht

Sieh mich, wenn Du kannst
heute bin ich gläsern
morgen vielleicht nicht

Und versuch es
mit gestreckten Waffen


Unsichtbar


Es war da mal ein Traum
eines schönen Mädchens
eines schönen Jungen
die dachten
und dachten
und wollten
sie hätten sich gefunden

Es war da mal ein Traum
den träumten sie allein
den träumten sie gemeinsam
sie lachten
und bauten
und dachten
sie hätten es verstanden

Es kam da eine Angst
die tötet alle Träume
vergittert lichte Räume
unsichtbar doch wahrWald

wahr

und schickt sie ihn weg
dann schickt er sie weg
und schickt er sie weg
dann schickt sie ihn weg

zwei Träume finden sich
zerbrechend nah
unsichtbar doch wahr

was machen wir beim nächsten Mal?


Im Januar


wer weiss, ob der Schnee dich so erkalten lässt
wer weiss, ob der Sturm dir zu scharf in die Augen bläst
die letzte kleine Flamme liegt so weit zurück
der Hass auf das Glück, da kann man nichts machen
ich will nur zuviel, ich hab mich verschworen
mit einer Geliebten, Sehnsucht heisst sie
die wird noch nicht sterben
ich will nur
zuviel

wer weiss, ob der See im Nebel Deine Lippen liest
vielleicht hab ich dich noch nie geküsst
die Hitze deiner Stimme meld ich als vermisst
die Sehnsucht verraten, das lern´ ich wohl nie
da ist Angst vor dem Sturm, trotzdem will ich zuviel
ich will über´s Wasser gehen, doch es trägt mich nie
natürlich nicht
ich will nur
zuviel


ich hab den Wind nicht gewollt, der mich da treibt
wollte auch mal im Hafen bleiben
hab den Kurs nicht gewählt, der heut sich dreht
ich hab den Schnee nicht gespürt, der mich verweht
also ganz von vorn, mein Boot liegt bereit
ich lass es eine Fähre sein
an ein nächstes Ufer meiner Lebenszeit
wann es anlegt
das weiss nur
der Sturm
allein



Vorbei


Ich seh Dich nicht mehr
ich spür Dich nicht mehr

Es ist - es ist vorbei
es ist
nie einerlei
es ist - es ist
vorbei

Die Gläser sind leer
die Tränen versiegt
wir haben uns
endlich besiegt
das Spiel ist aus
es scheint egal
wir schwören uns
es war das letzte Mal

schick mich in die Wüste
fahr´an´s Meer
Beginnich vermiss Dich so sehr

Es ist - es ist vorbei
es ist
nie einerlei
es ist - es ist
vorbei

Ich seh Dich zu sehr