
Entspringt ein jeder in Ich - Form geschriebene Text meinem Erleben?
Nein, mitunter
nehme ich die Position meines Gegenübers
oder
einer
imaginären
Person
ein.
In
jedem Fall aber ist der Ursprung
etwas, das mich bewegt hat, darum lest Ihr hier Aussagen und Fragen,
deren Empfinden sich nicht selten verändert hat. 


Weltentraum
Sieh nur, Eis in den Vulkanen
sieh, die Wolken brennen kalt
über kristallenen Städten
in den Strassen deiner Welt
Web die magischen Symbole
glaub die Farben an der Wand
sind nur Planeten wie du, wie
ich
müde Schiffe in dem Sand
Berühr das Glimmen in den
Wäldern
da ist ein Glitzern auf dem
Schnee
und die Farben deiner Träume
erwachen
ganz langsam
in dir
in dir
Sehnsuchtmaschine -
Selbstdialog
siehst du denn nicht
die Sonne aus Glas ? - fragst du
das Lachen der Münzen,
die Liebe aus Netz - das ist eben so.
die Himmel sind trunken
mein Freund und die Städte verschneit -
die Tauben in Ketten
und so - das ist eben so - denn wir haben´alle nen
Vertrag
und Vertrag heißt
vertragen und den Schmerz vertagen auf spätere Tage -
und wenn du im Dunkeln
tanzen gehst, dann tust du mir leid - das
ist eben so
willst du etwa
Freiheitskämpfer sein? willst du sagen dass du Rosen
liebst?
immer wieder vor den
Sternen kniest?
und wer das nicht
begreift der gehört heim
heim, heim ins Heim
-
du schneidst mir
Schatten in die Seele
du brennst mir Tränen
auf den Leib
soll das alles sein?
soll das alles sein?
die totale Gelassenheit
?
bin Sehnsuchtmaschine
ich bin weniger, bin
mehr
es scheint vergessen
scheint verloren
testamentieren fällt
mir schwer
bin infantile Maschine
ich bin riesig, klein
und mehr
im Meer der
Sehnsuchtmaschinen
geb ich dich und mich
nie wieder her
Nacht am Meer
Wenn die schwarze Hälfte der
Erde
sich schweigend aus dem Licht
erhebt
die Stille der Gedanken
wie von Nichts das Nichts
belebt
das Flüstern der Gestirne
tief, tief und kühl in die
Wasser schwebt
und der Sand auf ihrem Körper
sich fanatisch an den meinen
schmiegt
dann komm ich zur Ruh
es ist Nacht am Meer
Spiegel
Wir haben eine Sprache
die keiner je sieht
die jeden Orkan bezwingt
jede Eiszeit übersteht
du bist fern wie die Pole
und du brennst mir auf der
Haut
halt mich fest und
lass mir meinen Lauf
du bist mein Spiegel
brutal und schön und blind
so blind wie ein Kind
das nicht weiss
dass auch Kindheit zerrinnt
Du bist mein Spiegel
Gespinst
Ein altes Mädchen
geht durch die Strassen
und mit ihr geht der
Wind
Falten auf der Stirn
Furchen um das Kinn
die Leute sagen
sie ist nur ein
Gespinst
doch willst Du ihren
Namen raten
dann höre auf den Wind
Und die Leute sagen
sie ist nur ein
Gespinst
doch ich werd sie
fragen
wo gehst du hin
wo gehst du hin, mein
Kind?
Ein junges Mädchen
schwebt durch die Lande
sie ist so alt wie der
Wind
ihr Duft verfängt sich
in den Strassen
und küsst die Herzen
blind
die Frauen sagen
sie ist nur ein
Gespinst
und willst Du ihren
Namen raten
so höre auf den Wind
Und die Leute sagen
sie ist nur ein
Gespinst
doch ich werd ihr sagen
geh mit dem Wind
geh mit dem Wind
mein Kind
Vergiss den
Wind
Wir sind so träge wie noch
nie
und wir haben alles gesehen
wir sind so still wie noch nie
wann bist du endlich bei mir?
Doch der Wind ist auf der
Flucht
und er trägt sie fort von mir
nur die Scheu ihres Körpers
verbleibt heut viel zu nah
bei mir
Ja, der Wind ist auf der
Flucht
er entreisst mir ihre Hand
nur der Schmerz in ihren Augen
zieht marodierend durch mein
Land
Vergiss den Wind...
Sucht
Die Sehnsucht schleicht aus meinem Kopf
fast unbemerkt in mein Herz
und spinnt mich ein und füllt es aus
reisst
an Stahl
und brennt mich aus
Und sie fragt mich -
hast Du Angst...
zerschellst an einem
Traum
an einem Käfig voller
Fragen
voller Fragen ?
Ein Schloss aus Stahl ein dunkles Licht
zerbricht in sich und beherbergt mich
Und es lacht nur -
hast Du Angst...
zerschellst an einem
Traum
an einem Käfig voller
Fragen
voller Fragen ?
Ihr Streicheln meine
Sucht
hab ich so lang gesucht
noch nie so lang so
blind
noch nie so blind gesucht
Und sie fragt mich -
hast Du Angst...
zerschellst an einem
Traum
an einem Käfig voller
Fragen
voller Fragen ?
Sie ruft mich "sei bei
mir
zeig mir Deinen Traum
und stell mir all
Deine Fragen"
Sie ruft mich "sei in
mir
ich zeig Dir meinen
Traum
ich stell Dir all
meine Fragen"
Und ich finde mich in
ihr
versink in einen Traum
und es gibt nichts
mehr zu sagen
Oh Liebste komm zu mir
bleib in meinem Traum
und es gibt nichts
mehr zu sagen
nichts zu sagen
Exil
Wir küssen den Kosmos
unser Weg ist einerlei
wir können entfliehen
Eure Reiche sind entzwei
gefragt gedacht bekommen
Gehirne im Exil
Hitze in Deinem Atem
tanze tanze tanz mit mir
Und frag mich nicht nach
Traurigkeit
erklär mir nicht den Sinn
was meinst denn Du mit
Heiterkeit
am Ende hat doch alles seinen
Sinn
was gewesen so gewesen
jünger werden wir allemal
nicht mehr
sind wir denn nicht für die
Ewigkeit
bitte nimm mir nicht den Sinn
den Sinn
nimm mir bloss nicht den Sinn
Ich zwei
mein brain und ich
wir sind uns einig
nach einem Storm
der uns bescheinigt
dass alles normal s
ei
dass alles stimmt
schweben wir hinaus
Richtung Illusion
wir sind uns nah
wir singen ähnlich
doch fragt uns nicht
nach einem Wort
dass uns normal nennt
dass uns bestimmt
wir nehmen teil
an illustrer Konfusion
verlorene Schlachten
beweintes Glück
wir geben zu wir trachten
manchmal nach dem Zurück
wo alles normal scheint
wo alles stimmt
doch war es nie
für uns bestimmt
-
wir kaufen Löcher in die
Zeit
wir schmuggeln Liebe
ins Verlassensein
wir lieben uns ekstatisch
extrover - stakkatisch
mein brain und ich
mein brain und ich
Geh nicht so kühl - Dialog
Die Texte sind innen
hinter den Augen
jenseits der Lippen
im Dunklen verborgen
Die Liebe ist hinter dem
Wissen verschanzt
Küsse winken durch
milchiges Glas
...Ja ich weiss mein Engel
das haben wir schon früher bemerkt
der Fleiß der Begriffe hat
sich nie bewährt
Ja ich weiss Königin du
musst weiter ans Ende der Welt
doch geh nicht so kühl
Lass nicht so viel
Dunkelheit hier
Die Trauer wohnt tief
unterm Meer
von deinem Lächeln bewacht
und als ich das letzte Mal
dort war
hab ich an dich gedacht
...Ja ich weiss mein Engel
das haben wir schon früher bemerkt
der Fleiß der Begriffe hat
sich nie bewährt
Ja ich weiss mein Prinz du
musst weiter ans Ende der Welt
doch geh nicht so kühl
geh nicht so kühl
Lass nicht so viel
Dunkelheit hier
so
viel
Dunkelheit
hier
Zivilisationsfabriken
Ich
bin einfach nur am Ende
ich
bin einfach in dem Tag
ich
such einfach nur die Gründe
für
das Grau das an mir nagt
ich
bin einfach nur die Härte
die
ihr mir gegeben habt
faszinierend
reagierend
überleb
ich Tag für Tag
Bin
Zivilisationsfabriken
ich
bin weniger bin mehr
bin
vergessen bin verloren
testamentieren
fällt mir schwer
Ich
bin tödliches Konsortium
ich
bin einfach eine Bank
und
ich wollt mich nie verletzen
doch
ich schein unheilbar krank
ja
ich küsse meine Füße
ich
schaue zu mir auf
faszinierend
strategierend
nehm
ich mich in Kauf
Bin
Zivilisationsfabriken
ich
bin weniger bin mehr
bin
geliebt bin angebetet
testamentieren
fällt so schwer
Tiefengrau/
Halborange
So
ein
süsses
Bild
das mein Herz erhellt
Deine Strähne hat
mich gestreift
Kalter Schauer prallt
ab an Deiner Haut
und ich trink ihn aus
Deinen Poren
Streif
mit
mir
durch
Tiefengrau
am
Abend
Dann
und
wann
drehst
Du
Dich von Schwarz nach weiss
gib mir etwas von
Deiner Schönheit preis
schütte Dich hinein
tief in meine Hand
gib mir Zeit
sei mein Pfand und
Streif
mit
mir
durch
Halborange
am
Morgen
Deine Haut hat mich gestreift
Deine Haut
Allzulang
ein Blick in die Zeitung
der tut nicht so weh
wie die
Sonntagsausgabe im Spiegel
auf der Suche nach
Identität
drum kauf´ ich ein
Blatt aus goldenen Lettern
und seidenem Papier
das fühlt sich reich
an und ich träume von Dir
weisst Du noch im
Frühling
wir waren im Flug
doch dann kam die
Hitze
und wir hatten mehr
als genug
das Heilen von
Wundern - das birgt Gefahr
wir könnten uns darin
verliern
drum sitz´ ich lieber
hier und träume von Dir
allzu lang sitz ich
sicher nicht hier
Egozentrifuge
Du hast drei
Drinks getrunken
und ich wohl vier
ich bin in Dich
gesunken
jetzt bleib ich
hier
die Welt ist voll
mit Hardcore
doch mir egal
und nach dem
Frühstück
treiben wir´s
nochmal
Komm in meine
Egozentrifuge
schlaf Dich mit
mir aus der Einsamkeit
komm in meine
Egozentrifuge
nimm Dir mehr gib
mir mehr
Leg Blumen in die
Nässe
Deiner Haut
und eh ich mich´s
verseh, hast Du
mein Herz geklaut
ich weiss, ich
mach jetzt Fehler
ich sollte gehen
doch heute Morgen
bist Du meine
Braut
Komm...
Wo
geh
ich
jetzt
hin?
da, wo ich war, ging ich verloren
dort, wo die Wurzeln ranken...
aus einem Land, das viel zu kalt
an neuen Ufern neugeboren
hier
sind
meine
Schritte
und hier sind diese Tränen
hier ist meine Angst
und hier ist mein Sehnen
und nun und nun, wo geh ich hin
mit
diesem
Leben
–
wo
geh
ich hin
mit meinem Herz – wo kann mein Blick
dem
deinen begegnen
wirst du ein kleines Stück mit mir
gehen
vielleicht nur die Hälfte meiner Worte
verstehen
hier
ist
mein
Gestern
und hier bin ich heut
wo geh ich hin
?
Zwischen zwei
Flüssen (nach "the River Song" / Robin Proper Sheppard)
Zwischen zwei Flüssen
irrst du umher
zwischen zwei Bergen
suchst du nach dir
zwischen zwei Flüssen
irr ich umher
zwischen zwei Quellen
such ich nach mir
und die Welt stimmt nicht mehr
zwischen zwei Flüssen
irrt die Liebe umher
versteckt sich in Tälern
und sucht nach dir - nach mir
zwischen zwei Flüssen
haben wir uns gesehen
wir küssen die Flüsse
und treiben dahin
dann sind wir am Meer
sucht nach den Flüssen
sucht nach den Küssen
dann kommt Ihr ans Meer
Zeit
Wir gehen
und reden
und hoffen
immer noch
auf
das
Vergehen
von
Zeit
und Zärtlichkeit
und Gnade im Lauf
der Zeit
im
Strudel
der
Zeit
nehmen wir Zeit
für zehn
Sekunden nackte Zeit
Geh
einen
Schritt
hinter mir voran
und halt mich
niemals an
Nach
einem
Schritt
bleibe ich zurück
und fall ins Gras
der Zeit
Geh
einen
Schritt
und wenn du magst
kehr
morgen zurück
und
ich
dachte
und ich dachte,
es wär´ klar
und ich dachte,
dachte
ich wär
unverletzbar
Später
Sommer
von hier in den
Himmel
und retour - und
retour
tief ins Unten -
hinein hindurch
durch lodernde
Wellen
ein Pfeil, der
klemmen will
und glaubt - es
ist noch nicht Zeit
ist denn das
wichtig
was ist Zeit -
für mein Gehör
und das Atmen
dazwischen?
wenn im Hindurch
die Zeiger sich
verbiegen...
das Ticken in
sich zusammenfällt
Sieh, es sind noch Blumen dort ...
und dann ihr
Leuchten unterm Apfelbaum
in reichlich
zarten Farben
ein erster Gruß
des Herbstes
ein letzter
Hitzetag
ein Schweigen der
Gemüter
für einen
Moment
in ihren Augen
in ihrem Arm
Liebe Lüge
Betroffen
stehst
du
da
bezichtigst mich
der Lüge
wo ich doch nur
die Lüge retten wollt
betroffen
stehst
du
da
bezichtigst mich
der Kühle
wo ich doch nur
das Feuer retten wollt
betroffen
stehst
du
da
bezichtigst mich
der Liebe
wo ich doch nur
die Liebe retten wollt
betroffen
stehst
du
da
verdächtigst
mich der Einsamkeit
wo ich doch nur
die Sehnsucht retten wollt
Wenn du immer in
die Sonne siehst
erkennst du nie
Sterne
wenn du immer
nach dem Rechten siehst
schickst du mich
davon
Der Tag am Ende gab der Nacht
sein Wort
dass er sie nicht verliesse
... Du bist nur ein Teil von mir
borgst Dir meine Zeit
mal weniger - mal mehr
doch kann auch ich nicht ohne Dich
auch wenn ich bunter schein´
Ich verrat´s Dir nicht
doch bist Du mein heimliches Sehnen
schenkst mir ein Zwinkern in der Müdigkeit
bringst mich zur Ruh auf schwarzen Kissen ...
die Nacht am Ende gab dem Tag ihr Wort
dass sie ihn nicht verliesse
Das Diagramm
der Träume (für R.)
das Diagramm der Träume
am Ende meiner Nacht
der Schlaf,den ich versäumte
hat mich um den Schlaf gebracht
so wank ich durch die Welten
am Morgen danach
ich seh nur die Gerüche
die niemand hören soll
ich sag Dir was von Haut und Leid
das keiner sehen soll
von Freude tief in meinem Schoss
die niemand spüren soll
ein Hauch auf
meinem Kissen
hat mich um den Schlaf gebracht
ich werde mich vermissen
noch am Ende dieser Nacht
so wank ich durch die Welten
am Morgen danach
ein Lächeln unter meinem Kleid
am Morgen ganz sacht
im Diagramm der Träume
am Morgen danach
Hinter den Linien
Das Leben ist so trunken, abgefüllt mit Taten schwankt es durch die Zeit
Herkunft scheint versperrt.
hinter den Linien glaubt es an Flucht -
hinter den Linien ist die Wahrheit versucht, zu erzählen, zu entbehren,
zu zerfallen in Stäube,
die formen ein Bild, das zerfällt zu Staub -
und wider Wissen an die Wahrheit glaubt
und die Wahrheit versucht, die Linien zu negieren
zu entbehren, zu gewähren und Bilder aus Staub zu gebären
die glauben, dass du sie liebst und versuchst, Staub zu ignorieren
und Deine Schritte zu lieben.
Vier Uhr, Regen, Berlin
Wie eine Blume büss ich meine Blüte
und
all
der
Stolz
verwelkt
in
mir
wie ein Kind greif ich nach Händen
und man sagt - es sei schon kurz vor vier
Augenränder, die ich schon mal sah
eine Hand - die kenn ich - greift nach mir
fragt mich - was willst Du noch hier?
und sagt mir - es sei schon kurz vor vier
noch ist die Welt gefüllt mit Quarantäne
die Stadt - sie dreht sich noch mal um
und zwinkert den zwei, drei Hinterbliebenen
die sich finden im ersten Licht kurz vor vier
Küss mich Mädchen, halt die Welt an
schreib meinen letzten Drink auf ein Papier
zu Hause werd ich an Dich denken
es ist schon kurz nach vier
Fünf Minuten
Fünf Minuten Liebe schenkst Du mir
als Du die Tränen aus meinen Augen küsst
manchmal liebe ich Dich für fünf Minuten Liebe
11 / 2008 Appenzell
Ein Schatten fällt von meiner Krone
wie Dein Haar auf meine Schulter
räumt den Weg für Lichteres
rauscht den Klang des Leichteren
an einem Wintertag
einfach so
nur dein Hund und ich
auf weiter Flur
die Sonne
in Weite
Nähe
Du bist ganz nah
und schön
(Ohne
Titel)
Berühr mich,
wenn Du willst
manches ist
begriffen
manches nicht
Sieh
mich, wenn
Du kannst
heute bin ich
gläsern
morgen vielleicht
nicht
Und
versuch es
mit gestreckten
Waffen
Unsichtbar
Es war da mal ein
Traum
eines schönen
Mädchens
eines schönen
Jungen
die dachten
und dachten
und wollten
sie hätten sich
gefunden
Es
war
da
mal
ein
Traum
den träumten sie
allein
den träumten sie
gemeinsam
sie lachten
und bauten
und dachten
sie hätten es
verstanden
Es
kam
da
eine
Angst
die tötet alle
Träume
vergittert lichte
Räume
unsichtbar doch
wahr
wahr
und
schickt
sie
ihn
weg
dann schickt er
sie weg
und schickt er
sie weg
dann schickt sie
ihn weg
zwei
Träume
finden
sich
zerbrechend nah
unsichtbar doch
wahr
was
machen
wir
beim
nächsten
Mal?
Im
Januar
wer
weiss, ob der Schnee dich so erkalten lässt
wer
weiss, ob der Sturm dir zu scharf in die Augen bläst
die
letzte kleine Flamme liegt so weit zurück
der
Hass auf das Glück, da kann man nichts machen
ich
will nur zuviel, ich hab mich verschworen
mit
einer Geliebten, Sehnsucht heisst sie
die
wird noch nicht sterben
ich
will nur
zuviel
wer
weiss,
ob
der
See
im
Nebel Deine Lippen liest
vielleicht
hab ich dich noch nie geküsst
die
Hitze deiner Stimme meld ich als vermisst
die
Sehnsucht verraten, das lern´ ich wohl nie
da
ist Angst vor dem Sturm, trotzdem will ich zuviel
ich
will über´s Wasser gehen, doch es trägt mich nie
natürlich
nicht
ich
will nur
zuviel
ich
hab den Wind nicht gewollt, der mich da treibt
wollte
auch mal im Hafen bleiben
hab
den Kurs nicht gewählt, der heut sich dreht
ich
hab den Schnee nicht gespürt, der mich verweht
also
ganz von vorn, mein Boot liegt bereit
ich
lass es eine Fähre sein
an
ein nächstes Ufer meiner Lebenszeit
wann
es anlegt
das
weiss nur
der
Sturm
allein
Vorbei
Ich seh Dich
nicht mehr
ich spür Dich
nicht mehr
Es ist - es ist
vorbei
es ist
nie einerlei
es ist - es ist
vorbei
Die Gläser sind
leer
die Tränen
versiegt
wir haben uns
endlich besiegt
das Spiel ist aus
es scheint egal
wir schwören uns
es war das letzte
Mal
schick mich in
die Wüste
fahr´an´s Meer
ich vermiss Dich
so sehr
Es ist - es ist
vorbei
es ist
nie einerlei
es ist - es ist
vorbei
Ich seh Dich zu
sehr